Klebeband am Rücken – Tapen gegen Schmerzen?

Ich wurde heute getapet. Also beklebt. Mit türkisenem Klebeband, das es übrigens in allen nur erdenklichen Farben gibt.

Und warum? Weil ich Schulter-Rücken-Probleme habe. Schon seit ewigen Zeiten. Und laufe ich länger oder falsch – wie auch immer ich „falsch“ laufe – dann kommen diese Schmerzen und machen oftmals das Laufen unangenehm. Aber ich hab ich schon längst daran gewöhnt. 

Nur heute sprach ich mit meiner Physiotherapeutin darüber, als wir ein paar Übungen für die Lockerung der HWS (Halswirbelsäule) machen und sie meinte, dass wir Tapen mal probieren sollten. 

Beim Tapen werden Klebebänder aus Baumwolle nach physiotherapeutischen Wissen aufgeklebt und sollen die Durchblutung  anregen und fördern. Und wer nach der Farbenlehre geht kann dann auch bestimme Farben aufkleben. Die klebt man übrigens überall auf: Füße, Hände, Finger, Beine, Rücken, Kopf, Gesicht… überall. 

Jetzt steh ich also da, habe die Bänder auf meiner rechten Schulter und Rücken sowie zwei Mini-Akkupunktur-Pflaster. Dafür bin ich sehr gespannt, ob es hilft und wie ich damit zurecht komme. Denn einerseits wird dem Tapen ein Placeboeffekt zugesagt, andererseits schwören die Sportler auf das Tapen. 

Also was jetzt? Ich lauf einfach und merke selber, ob sich was tut. Aber der psychologische Effekt ist schon da, ich fühle mich „gestützt“ was sicherlich auch Ziel sein kann. 

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