Buchtage Berlin 2011 – Lebenszeichen

Die Buchtage Berlin 2011 sind zu Ende – und das schon seit gestern Nachmittag.

Da ich am Nachwuchsparlament der Buchtage Berlin 2011 (#btb11) teilgenommen habe, kann ich in erster Linie nur davon berichten. Das Programm hat uns alles auf Trab gehalten, wortwörtlich.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier kurz einen Überblick über das Programm des Nachwuchsparlament, das dem Nachwuchs der Buchbranche die Chance gibt, sich zu vernetzen und miteinander für ein gemeinsames Etwas zu arbeiten. Eine super Chance, die jeder nutzen sollte, der sich nur im Entferntesten in der Verlags- und Buchbranche engagieren möchte.

Das Programm des Nachwuchsparlament

09. Juni 2011

14.00 Uhr Podiumsdiskussion und Wahl des Nachwuchssprechers

Thema: Wir sind EINE Branche – Miteinander reden/Gemeinsam handeln

16.30 Uhr Exkursionen

  • Hugendubel
  • Aufbau Verlag
  • Eulenspiegel Verlag

20.00 Uhr Große Belriner Büchernacht im Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg

10.Juni 2011

10.00 Uhr Workshops

  • Empfehlungsmarketing für Buchhandlungen und Verlage
  • Wie verkaufe ich mich richtig? Tipps zur Bewerbung
  • Ich kommuniziere – PR für Buchhandel und Verlage

Es gab also wirklich ein großes Angebot, doch eines war nach ein paar Gesprächen klar: Die Zeit war einfach zu knapp. Und daher wurde beschlossen, dass am Freitag nach den Workshops noch zusätzlich eine Diskussion zur Gründung von AGs und eines Orga-Teams angesetzt werden sollte.

Was ist passiert?

Es sind einige Sachen beschlossen worden, die für viele von Interesse sein könnten. Mitunter wurden bei den Wahlen des neuen Nachwuchssprechers Tony Stubenrauch gewählt, der gegen seine vier Mitstreiter das Vertrauen für sich gewinnen konnte. Vorher noch aktiv am Twittern während der Diskussionsrunde – danach blieb für soetwas keine Zeit mehr.

Einer kommt und eine geht: Katharina Scholz wurde für ihre ausgezeichnete Arbeit als zweifach gewählte Nachwuchssprecherin mit einem Geschenk und sehr viel Applaus verabschiedet, dennoch wird sie weiterhin aktiv dabei sein und den neuen Sprecher mit ihrer Erfahrung unterstützen. Auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön für das Engagement und die Begeisterung!

Während der Diskussion und auch danach war das Thema „Was können wir schon tun“ immer präsent, vor allem, da sich einige „Erwachsenen“ nicht zum Nachwuchsparlament trauten oder nicht davon wussten. Dementsprechend war die Frage, was denn der Mehrwert wäre, eine berechtigte Frage, die dazu führte, dass das Gründen von Arbeitsgemeinschaften gestartet wurde. Im Detail wurde am Freitag die genaue Bezeichnung der AGs und das Orga-Team gewählt bzw beschlossen, da es in erster Linie auf freiwilliger Basis fundiert. Das heißt, es gibt ein Orga-Team, das sich um die PR und die einzelne Repräsentation des Nachwuchses kümmert. Aber auch die AGs sind nun beschlossene Sache:

  • Social Media
  • Generationenmanagement
  • Konzentrationsbewegungen
  • eBooks

Ich bin stellvertretende Ansprechsperson für die Social Media AG, wer Fragen hat oder mitmachen möchte – egal wer – kann sich gerne bei mir melden und ich leite es dann weiter. Details über die AGs, was da alles noch so passiert und wie das geplant ist, folgen noch. Auf jeden Fall: „Können wir aufhören über das Reden zu reden und einfach mal anfangen etwas zu tun?“

Genau, endlich machen anstatt nur zu reden. Das merkte man aber generell auch während der Gründung der AGs und die Zweifel bzw die Sorgen Was-wäre-wenn waren stark vertreten. Doch am Ende kamen wir dann doch zu einem sauberen Schluss und freuen uns auf die Zukunft – hoffentlich hört uns dann auch jemand zu, denn ob alt oder jung kann man immer voneinander lernen und profitieren.

Ich persönlich bin gespannt wie es weiter geht, tolle Erlebnisse während der Büchernacht und auch am nächsten Tag, die sich auf LooksIntoBooks beziehen folgen an nächster Stelle – aber ich bin wieder einmal überzeugt worden: LooksIntoBooks ist eine tolle Sache, die schon früh das repräsentiert, was manch einer erst jetzt versteht: Eigeninitiative zeigen und Kommunikation betreiben! Manch einer traut sich nicht oder versteht nicht, dass man für einige Sachen selbst Hand anlegen muss – es werden einem keine Jobs hinterher geworfen. Man muss einfach fordernd dastehen – und „Auf den Tisch hauen“ wie es „Verlage der Zukunft“ auch meinte. Recht so, stimmt so, traut euch!

Daher war vieles altbekannt und selbstverständlich, aber die Tatsache, dass zwischen all dem Nachwuchs sowenig Aktivitäten zu sehen waren und erst durch konkrete Ansprache von Karin Schmidt-Friderichs oder Monika Kolb-Lausch ein paar Leute verstanden haben, was es heißt „Eigeninitiative“ zu zeigen – das war doch etwas überraschend. Aber wie gesagt, LooksIntoBooks wurde als Bomben-Idee angenommen – ich kann nicht warten, weiter zu arbeiten!

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