Meine Lululemon-Shorts: Endlich Laufen in Shorts ohne Verrutschen&Co

Man mag sich daran erinnern, dass ich bei den sommerlichen Hochtemperaturen gerne mit kurzen Hosen unterwegs gewesen wäre. Bei Runner’s Point habe ich auch Laufshorts gekauft, um damit in der schwülen Sommerzeit durch die Wälder zu hopsen. Hopsen, ja, das habe ich wirklich gemacht. Um die Shorts nämlich aus dem Hintern, von der Taille runter auf die Hüfte und die kurzen Hosenbeine wieder aus der Slipstellung zu bekommen. Also die Hose von Asics war schon mal ein ordentlicher Reinfall. Salomon wollte ich mir auch dann mal anschauen, aber die gab’s ja nirgendwo. Adidas war nicht überzeugend und wanderte auch, außer ich trug die Marathon-Shorts, die aber eben… Marathonshorts waren. Die sind schräg geschnitten und gehen an den Seiten recht hoch, das war nicht so ganz mein Ding. Nike hatte ich kurz an, aber irgendwie konnten die mich auch nicht überzeugen.

Bis ich Lululemon mal ausprobieren konnte. Eigentlich bekannt dafür Yoga-Klamotten in hoher Qualität herzustellen hat Lululemon auch Laufsachen, die gibt es aber eben nirgendwo – außer im Showroom oder online. Das haben gute Marken irgendwie mittlerweile so für sich entdeckt, das Nicht-vor-Ort-sein-aber-hey-online-gibt’s-uns-ja. Nicht jeder kann die Kreditkarte mal flott für 800,- Euro belasten, wenn man Laufschuhe kaufen möchte und die Größe nicht genau weiß.

Wie sind die Lululemon Shorts ausgestattet?

Die Lululemon-Shorts sind wie auch die Marathon-Shorts und die von Salomon mit einer Innenhose versehen. Das heißt, die Hose bleibt da wo sie ist und kann kaum wandern, da dieser eingebaute Slip das Grundgerüst der Shorts darstellt. Das habe ich auch gelernt: Hosen ohne Innenslip sind ab sofort für mich tabu, da die einfach überhaupt nicht halten.

Mit einem breiten Bündchen von 10cm oben sitzt die Hose auch wirklich sicher an der Hüfte. Mit einer Schlaufe im Bündchen kann die Hose fixiert werden und hier ist es ganz schön, dass die Schlaufe geschlossen ist. Also kein Hosenband-Mampfen für meine Waschmaschine diesmal, harrr! Ne, ohne Witz – das ist auch die Idee dahinter, das Bändchen soll die Hose noch besser fixieren und nicht die Waschmaschine füttern und flöten gehen. Versehen mit einer Reißverschlusstasche im hinteren Bereich hat man Platz für Schlüssel und iphone (nur bis Größe 5s). Der Stoff der Hose ist leicht und weich, sehr angenehmer Stoff. So wie ich das sehe sind das quasi zwei Teile: ein Vorderteil und ein Hinterteil, die dann an den Seiten zusammengeführt wurden. So soll sich die Hose besser den Laufbewegungen anpassen und durch die „Löcher“ bei der Zusammenführung hat man die Flexibilität verstärkt.

Ich bin dann mal laufen

Ich hab die Shorts bei gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit ausprobiert, als man nach 2 Minuten Draußensein schon im eigenen Wasser schwamm. Im Wald war es nicht besser, da wechselten sich „nur heiß“ mit „wässrige Hitze“ und „Sahara-Winde“ ab. Aber es ging flott: Tshirt ausziehen und weiterlaufen, nicht zu schnell. Die Shorts passten hier super, allerdings war es sehr ungewohnt mit dem Gewicht des iphones in der Hintertasche die Hose hüpfen zu spüren. Bei meinen eng anliegenden Hosen geht das nicht, da klebt alles in der Tasche an mir. Aber die Hose wanderte nicht hoch, verformte sich nicht in einen Sommerslip und rubbelte auch nicht störend rum.

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Dann mal ein bisschen mehr: meine schwarz-weiße Shorts an und ab in die Benediktenwand. Nun gut, das war auch ein irrer Tag, da ich sehr irre drauf war – ich musste einfach raus und stand zum größten teil neben mir, war mit den Gedanken immer und ständig bei jemand anderen. Sonnentag pur und vom Bahnhof ging es dann über’s Brauneck weiter über die Achselköpfe zur Benediktenwand, runter zur Tutzinger Hütte und weiter nach Benediktbeuern. Hose? War wo sie sein sollte und machte alle Kletterpartien ohne Verrutschen mit, ohne Einzuschneiden und ließ mich entspannt auf den kleinen kurzen Trails laufen, springen und (leider) stürzen. Sturz hin oder her: Shorts saßen wie eine Eins. Ich bin aber auch mit Short drunter los – weil es früh etwas frisch war und manchmal das mit den shorten Shorts eine Überwindung ist.

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Und als dann beim Karwendelmarsch Regensaukackmistwetter angesagt wurde, entschied ich mich zu den tollen lilafarbenen dezenten Shorts mit CEP-Strümpfen. Warum? Weil ich mit langer 3/4-Hose länger nasses, kaltes Material an der Haut gehabt hätte. Und mit den ständigen Regengüssen lag ich auch goldrichtig. Ich heize sowieso ordentlich auf und fror nie – außer ich saß bei Tee auf der Bank der Falkenhütte und versuchte zu Atem zu kommen. Einziger Nachteil an dieser Hose, so bequem und fluffig sie auch saß, war die Tatsache, dass durch den Regen die Hose dann wie eine zweite Haut an mir klebte. Und an meinem Hintern. Ehem. Diese Hose mag ich trotzdem – wer denkt bei 52km Regentraillauf noch an die Frage, ob der hinter mir meinen Arsch oder den Weg bewundert – sehr, weil sie noch ein Stückchen länger als die anderen ist. Damit fühle ich kleines kräftiges Fräulein mich einfach etwas wohler. Und diese Shorts sind super.

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Ich kann also endlich in Shorts laufen, ohne dass ich über die Shorts beim Laufen nachdenken müsste. Endlich – jetzt müssen wir nur noch den Körper in eine Laufshorts-Form bringen, damit dann nächstes Jahr zum nächsten Sommerbeginn gleich mit den Lululemon-Shorts nach draußen gejagt werden kann. Bis dahin verliebe ich mich weiterhin in Short-Designs, wie die hier die mindestens genauso cool ist wie meine lilafarbene. Hach.

5 Antworten zu “Meine Lululemon-Shorts: Endlich Laufen in Shorts ohne Verrutschen&Co

  1. Sehr hilfreich, danke! 🙂 Lululemon hat mich schonmal angelacht, aber ich glaube, das löst mein Hosenproblem sehr gut – wenn ich denn mal wieder glaube, Shorts anziehen zu können, bei meinen dicken Beinchen. ^^

    • Gerne gerne 🙂
      Probier’s mal aus, wer weiß, vielleicht passen dir die Shorts auch so gut. Aber „dicke“ Beinchen brauchen immer Motivation und ganz ganz viel Sonne 🙂 Und auch so sind die Shorts bequem!

  2. so schlimm ist der körper aber auch nicht, was willst da noch bis sommer besser trainieren 😉
    Wobei ich beim Blümchenbild 2x gucken musste ob das nen Bikinioberteil ist…Der Bauchnabel verstört mich nur :DDD

  3. Pingback: Lululemon lädt zum Designer-Treffen ein | RunningCherry·

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