#Rodgau50 – Ich mach‘ beim Wahnsinn mit

Schon im Winter hab ich von diesem Rodgau-Dings gehört. Triathlon? Ne. Biathlon? Neee. Ein längerer Lauf sei es, länger als ein Marathon. Ein Ultramarathon mit 50km. Und das im Januar.

Jetzt bin ich noch keinen Marathon gelaufen, aber einen Halbmarathon. Eher „eben so, weil die Karte über war“ anstatt als Bestandteil eines Trainingplans oder als ein festes Ziel. Und wenn ich versuche den Ammersee einmal zu umrunden, in den Bergen von Bad Reichenhall umher schlurfe oder probiere einmal von München aus nach Wolfratshausen an der Isar zu laufen, dann mach ich das einfach. So gut ich kann und so weit ich kann.

Denn etwas verliebt in das Gefühl sich vollkommen erschöpft und erledigt zu fühlen und dennoch zu wissen, dass man alles gegeben hat und sogar noch ein bisschen mehr… ja, verliebt bin ich schon so ein bisschen in dieses Gefühl. Und ich will davon mehr. Daher Rodgau 50 im Januar 2014.

Natürlich ist mir klar, dass das kein Spaziergang wird – wortwörtlich. Und dass auch einiges vom Wetter abhängig ist. Der Wolfgang alias Lauftagebuch hat mir da eine tolle Beschreibung liefern können, die mit Matsch, nassen Schuhen und Muskelkater im Innenschenkelbereich zu tun hat. Und noch viel mehr ist von meiner Vorbereitung abhängig, also von meinem Training. Dann macht mein Kopf nämlich auch mit, wenn der weiß, dass ich das schaffen kann.

Was heißt das also für mich?
Gute Frage, ähm… Ich glaube das heißt, dass ich einfach Kilometer machen muss. Bevor ich da versuche die 50 zu schaffen, sollte ich schon einmal die 40 gelaufen sein, also unbedingt. Das heißt auch, dass am Wochenende tatsächlich dringend lange Strecken 15+ eingelegt werden müssen. Und unter der Woche ebenfalls versuchen Kilometer zu machen. Zusätzlich dazu Stabilitäts- und Kräftigungsübungen. Also Laufpausen gönnen, damit der Körper auch etwas relaxen kann.

Ansonsten habe ich gehört kann man mit Ernährung das Läufergewicht idealisieren und wie Laufhannes (der schon die 50 in Bottrop gemeistert hat) meinte durch den Verzicht von Ernährung während der langen Läufe den Fettstoffwechsel ankurblen. Letzteres wäre dringend bei mir nötig, da mein Laufen ja noch immer mit dem gesunden Abnehmen verbunden ist. Da kommt so ein Heißhunger nachts auf Pizza ganz blöde, wenn ich tagsüber 4 Stunden laufen war. Hmpf.

Ich bin gespannt wen ich alles da noch treffe, ob ihr noch Trainingstipps und/oder Ernährungstipps habt und … ach, ich freu mich einfach irre auf diese riesige Herausforderung! Ich werd das schaffen, diesen Wahnsinn! 🙂

5 Antworten zu “#Rodgau50 – Ich mach‘ beim Wahnsinn mit

  1. Das klingt doch soweit nach einem guten Plan 😉

    Wenn du einen genaueren Trainingsplan haben möchtest, Wolfgang Olbrich hat einige im Angebot: http://www.wolfgang-olbrich.de/training/ultramarathonplaene/50-km-ankommen

    Anschauen kann ja zumindest nicht schaden. Ich denke, zum Ankommen ist der Wille das wichtigste. Natürlich sollte auch der Körper gut drauf sein, aber mir scheint, wenn du lange laufen möchtest, dann tust du es einfach, anstatt groß dafür zu trainieren. Das soll dich jetzt nicht ermutigen, den 50er auf die leichte Schulter zu nehmen, aber ein wenig die Angst nehmen: Das Ding ist machbar. Dieses Jahr waren wir ja so einige, die dort relativ spontan den ersten Ultra gelaufen sind.

    • Cool – danke für den Link, den schau ich mir gleich an!

      Ja, die Kopfsache und die Körpersache. Es muss einfach beides gut in Schuß sein und wenn mein Körper sagt „Weiter, mehr, besser“ dann ist die Kopfsache auch leichter. Freu mich aber irre auf’s Training bzw. bin ich ja schon mitten drin, der Januar ist ja bald…

  2. Hi, dann bin ich also nicht der Einzige bekloppte… Ich laufe auch in Rodgau 2014 meinen ersten Ultra und bin auch noch keinen Marathon gelaufen. Ich werde einfach so weit laufen, wie mich meine Füße tragen und sicherlich recht langsam. Ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg! – Tobi –

    • Ach super, dann krieche ich nicht alleine die Runden vor mich hin. Langsam ist gut, hauptsache wir kommen die 50km ins Ziel und können im Ziel noch glücklich grinsen 🙂
      Bekloppte sind eh klasse!

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