So nicht, Asics. So nicht.

Ich mag Asics. Weil meine ersten Laufschuhe von Asics sind. Weil sie verdammt gute Laufschuhe produzieren. Weil Asics Sportevents sponsort – und vor allem Läufer.

Daher habe ich auch meine Asics Fuji Attack: Gute Trail-Schuhe mit Goretex-Membran. Toll!

Deswegen wollte ich auch unbedingt die Asics Trail Jacke: sehr leicht, wasserabweisend, klasse Farben, Kapuze und transportiert den Schweiß nach außen.

Jetzt habe ich die Jacke auch für knappe 85,- Euro, was für Laufjacken ja an sich ein fairer Preis ist. Aber es ist auch keine Jacke, die sich für die kältesten Minustemperaturen bei Schneeregen und stundenlangen Läufen eignet. Muss ja nicht. Sie ist deswegen so leicht, damit man sie klitzeklein machen und im Rucksack verstauen kann. Sie ist kein Windblocker, aber stellt trotzdem guten Schutz für mich da. Sie wird mich nicht pupstrocken halten, wenn es schüttet, aber bei Nieselregen, Nebel und etwas Regen passt es schon.

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Ich bin also sehr happy mit dem Ding. Geile Farben auch – hätte auch gern die Männerfarben (blau-grün) gehabt.

  • Dann halte ich erstmal den Zipper vom Reißverschluss in der Hand. Aber kein Problem, mit seinen Millimeterdicken Haltern kann ich ihn locker wieder reindrücken. Und wieder raus. Und rein. Yeaaaaah. Mein Ingenieursbruder repariert das dann kurzerhand.
  • Dann komme ich nicht aus der Jacke raus. Der Reißverschluss ist nämlich von solch guter Qualität – sehr leicht und sehr einfach konzipiert – dass der erst mal falsch schließt. Und die zwei Seiten nicht richtig ineinander greifen können, sodass sie sich verbiegen müssen, um zu schließen. Was dann wiederum das Öffnen fast unmöglich macht.

Wenn man jetzt also zu Asics gehen möchte und „Hey, Jungs. Irgendwie nicht so toll und bin echt unhappy, was war denn da los“ sagen will, dann geht das nur klassisch. Mail schicken. Denn Facebook oder Twitter sind zwar vorhanden, aber irgendwie tot. Kundenkommunikation oder -beratung herrscht da null. Niente. Nada.

Im Gegensatz zu Adidas Running oder Runner’s Point, die sich echt verdammt große Mühe geben. Also kann ich nur eine Mail schicken und hoffen, dass sie nicht eine Standardantwort „Blablabla, es tut uns leid, blabla, geben sie den Artikel zurück, blabla“ schreiben. Weil man den Kunden das Gefühl geben sollte, dass jeder einzelne wichtig ist – vor allem wenn eine Leidenschaft wie das Laufen die Verbindung darstellt.

Ich werde in den wirklich toll ausgestatteten RUN2 in München gehen und die Jacke umtauschen. Ich hoffe, dass nur meine so fehlerhaft ist.

Aber es geht mir ja nicht darum die Produkte als „schlecht“ hinzustellen, es geht mir nur darum, dass Asics mal versteht, dass auch wir „normale Läufer“ deren Kunden sind. Die kommunizieren wollen. Die Austausch suchen. Die die Marke lieben. So nicht, Asics. So nicht. Nicht wenn die Kommunikation mit uns so einfach ist. Nicht mal in der neuen Runner’s World gibt es mehr als einen Produkttext zu euren Laufschuhen – nicht mal ein Besuch, Blick hinter die Kulissen, PR. Schade irgendwie.

Oder auf Japanisch: 本当に失望してます。

Asics im Internet:

Asics Facebook

Asics Twitter

Asics Webseite

 

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