Tricks für’s Laufen

Manchmal entdecke auch ich tolle Sachen für das Laufen. Nein, keine neuen Strecken. Obwohl… ich bräuchte mal wieder eine, auch wenn ich mich nach den bayrischen Bergen als Laufumgebung sehne. Naja, den Luxus hat eben nicht jeder. 

Ich habe auf jeden Fall ein paar Tipps, um anderen Laufanfängern wie ich es eben einer bin, das Laufen zu erleichtern. Oder einfach nur besser zu gestalten. 

Kni-Kna-Knötchen

Ich mache bei den Über-3-km-Strecken immer einen Doppelknoten. Sitze aber dann auch ewig da und pfrimel an den Schuhen rum – danach. Es gibt aber einen einzigartigen Knoten, den ich erfolgreich testen konnte: Sitz bombenfest, geht nicht auf und ist simpel.

Der Ian-Knoten benannt nach seinem Erfindern ist in der Laufszenerie quasi der Knoten schlechthin. Ian Fieggen setzt sich schon seit 25 Jahren mit Schnürungstechniken auseinandern und hat diesen Knoten extra für Läufer entwickelt: soll gut sitzen, aber eben auch nicht abschnüren. Hier findet ihr von runner’s world eine klasse Anleitung. Ein paar Mal ausprobieren und ihr könnt ihn auswendig. 

Hi-Ha-Hunger

Vor dem Laufen essen? Näääh, Fehler. Der Magen wird beim Laufen sowieso Streß ausgesetzt, vor allem wenn man Tempoläufe einbaut und der Laktatwert stark ansteigt. Da muss man den Magen nicht auch noch vorher mit vielleicht sogar extra schweren Speisen vollstopfen. Es sollte mindestens eine Stunde Pause nach dem Essen herrschen, am besten aber – finde ich – zwei Stunden. So hat der Verdauungstrakt genug Zeit zu arbeiten, man ist nicht mit schwerer Kost belastet und es läuft sich besser. 

Ich habe nämlich einmal den Fehler gemacht Mais-Lauch-Fladen mit Hüttenkäse zu machen. Unglaublich lecker, aber auch schwer verdauliche Kost. Eine Stunde später war ich draußen. 2 Kilometer später hatte ich im Wald solche Magenschmerzen, dass ich mich einfach auf den Boden gelegt habe und mich darauf konzentriert habe, mich nicht übergeben zu müssen. Für die 4 Kilometer heim habe ich zusammengekrümmt 1 Stunde gebraucht. Nie wieder. 

Wer trotzdem irgendwie Hunger hat, Power braucht oder seit Stunden nichts gegessen hat: Banane oder Müsliriegel. Jeder sagt ständig „Banane, Banane“, aber es hilft wirklich.

Nach dem Laufen sollte man – wer etwas abnehmen möchte – nicht sofort drauf los futtern. Lasst auf jeden Fall eine Stunde Pause, füllt die Zeit mit Dusche und Körperpflege und Anziehen und Aufräumen und Essen vorbereiten. Dann verbrennt der Körper noch nach und man sitzt entspannt am Abendessen. Wer in der Früh vor dem Frühstück läuft sollte sich nicht daran halten – es sei denn man hat Zeit. 

Hi-Ha-Hygiene

Körperpflege: Wer oft laufen geht duscht auch oft. Wer oft draußen unterwegs ist, ist Sonne und Kälte ausgesetzt. Daher empfiehlt sich nach dem Duschen auf Body Lotion oder Cremes zurück zu greifen. Wer von Haus aus zu trockener Haut neigt, sollte da spezielle Cremes kaufen wie sie Niveau beispielsweise anbietet oder BodyShop.

Auch die Füße bedürfen der ein oder anderen zusätzlichen Pflege: Wer viel und lang läuft kann seine Gelenke und Beine mit „Franzbranntwein“ entspannen und kühlen, neigt so den schweren Füßen vor, die nach langen Läufen eintreten. Aber auch Pflege der Füße mit „Kiefernlatschen Creme“ ist sinnvoll, da die Durchblutung angeregt wird, Verkrampfungen gelockert und die Haut gepflegt wird.

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