Wer braucht denn schon Hormone

Be Your Best Version(3)

Hormone.

Dieses Wort, das für viele negativ belegt ist. Hormone heißt Frau. Kein Mann dieser Welt hat Hormone, wie denn auch. (Lüge Nr. 1) Außerdem sind Hormone eigentlich eher scheiße, denn sie bringen einen durcheinander, machen einen emotional und halt total hysterisch. (Lüge Nr. 2) Und, nicht zu vergessen, sind Hormone so eine Wechseljahr-Sache der Frau, denn erst da sind Hormone relevant, oder wenn Frau schwanger sein sollte, denn auch nur da spielen Hormone eine wichtige Rolle. (Lüge Nr. 3)

Hormone. Jeder Mensch hat sie und jeder Mensch braucht sie ausgegelichen.

Sind die Hormone im Chaos, bist das auch du. Und das zeigt sich vollkommen unterschiedlich, je nach Hormon, je nach Chaoslage.

„Kurze Frage von der Seite: Was sind denn jetzt alles Hormone?“

Eine kleine Auswahl, der im Körper vorhandenen, erzeugten und vor allem auch zum gesunden Leben benötigten Hormone, sind:

  • ACTH
  • ADH
  • Adrenlin
  • Aldosteron
  • Androgene
  • FSH
  • Glukagon
  • Insulin
  • Kortisol
  • Melatonin
  • Noradrenalin
  • Östrogen
  • Oxytocin
  • Progesteron
  • T3 und T4
  • Histamin

Und wenn man dem Chemie.de-Lexikon Glauben schenken möchte, ist die Definition von Hormon die folgende:

Hormone übermitteln innerhalb eines Lebewesens Informationen von einem Organ zum anderen oder von einem Gewebe zum anderen. Im Gegensatz zur hohen Geschwindigkeit bei der durch Nerven vermittelten Information können von der Hormonausschüttung bis zu ihrer Wirkung einige Sekunden (z.B. Adrenalin) bis Stunden vergehen.

 

Ein Gleichgewicht ist wichtig – aus verschiedenen Gründen. Es gibt Erkrankungen, die Hormonmangel oder -überfluss mit sich bringen und dadurch natürlich auch physische und psychische Auswirkungen zeigen. Es gibt auch Verhaltensmuster, die darin resultieren, dass eine Krankheit sich zeigt oder ein Hormonungleichgewicht entsteht. Lebensverhältnisse, Drogenkonsum, Dispositionen oder andere Erkrankungen können Auswirkungen auf die Balance gewisser Hormone haben.

Aussagen wie „Ich bin ständig müde, ich schaffe einfach nichts mehr“ oder „Bei der Käseplatte mit leckeren Wein habe ich so krass rote Wangen und verstopfte Nase bekommen“ oder auch „Ich hab so unfassbaren Durst, ich saufe wie ein Ochse“ führen häufig zu Abklärungen gewisser Werte.
Und am besten wissen Endokrinologen Bescheid, also jene Ärzte, die sich mit dem Thema „Hormone“ auseinandersetzen. Egal ob Schilddrüse, Niere oder Hypophyse – das ist ihr Gebiet.

Aus eigener Erfahrung kann über ein bisschen was zu den folgenden Themen sagen, bei denen Hormone die Rolle schlechthin spielen.

>>> Schilddrüsen-Unterfunktion

>> Endometriose – Eine Einführung

Wenn ihr Fragen habt, stellt sie gerne. Ich kann nur meine persönliche Sicht der Dinge darstellen und die Erkenntnisse der letzten Jahre durch Ärzte und persönlichem Auseinandersetzen mit Ursachen-Forschung – vor allem und eigentlich nur bei Endometriose. Denn, Männer ihr schuldet uns lebenslang Pizzas, dank der Reproduktionsverlangung bei uns Frauen kann es etwas komplexer werden.

Fragen? Dann fragt 🙂

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