おにぎりOnigiri – Japanische Reisbällchen

Wer sich mit Japan schon mal beschäftigt hat, ist sicherlich auf irgendeine Art und Weise auf die typisch dreieckigen Reisbällchen gestoßen. In Anime, in Mangas, als Comic, auf T-Shirts und vor allem überall in Japan kann man die Onigiri finden. Sie sind quasi die Brotzeit für die Japaner. Und schmecken unglaublich lecker. Die Rede ist von Onigiri, in Kanji 御握り und in Hiragana ausgeschrieben おにぎり.

Die Onigiri gibt es beinahe über all zu kaufen. Vor allem im Konbini – Convenience Store – sind sie absoluter Muss. Es gibt auch kleine Geschäfte, sogenannte Onigiri-ya, die eigene handgemachte Onigiri anbieten. Oftmals mit unterschiedlichen Geschmack oder Zutaten als die „normalen“ die man im Konbini erhält. Der Fantasie bei der Zubereitung von Onigiri sind keine Grenzen gesetzt.

Aber was ist eigentlich ein Onigiri?

Der leckerste Snack der Welt. Klar. Und jetzt mal im Klartext.
Onigiri bestehen aus Reis und sind mit Seetang umwickelt. Dabei kann ein Onigiri unterschiedliche Füllungen haben oder der Reis mit unterschiedlichen Zutaten (Furikake) versehen sein. Füllungen können mitunter sein:

  • Shake – Lachs
  • Umeboshi – Pflaume
  • Takana -Eingelegtes Gemüse
  • Thunfisch mit Mayonnaise
  • Shrimps mit Mayonnaise
  • Konbu Seetang
  • Kimchi

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Onigiri-Vielfalt

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Arten. Man kann die Onigiri in der typischen Dreiecksform haben, die auch allgegenwärtig ist, oder

auch als runde Onigiri-Bälle bzw. etwas abgeflachte Bälle. Der Seetang kann nur teilweise um die Onigiri gewickelt sein oder diese komplett umfassen. Dabei sollte man darauf achten, dass sich der knackige Seetang nach einer Weile aufweicht und etwas zäh werden kann. Daher sind im Supermarkt oder Konbini erhältliche Onigiri auch mit einer genialen Verpackungserfindung versehen, die den Seetang vom Reis trennt und somit frisch hält. Super lecker. IMG_1508IMG_1510
Man kann die Onigiri aber auch noch anbraten, so wird der Reis schön knusprig und hellbraun. Diese heißen dann Yaki-Onigiri und können in Restaurant oder Imbissbuden bestellt werden.
Ob man Onigiri mit Gesichtern versieht ist dann doch jedem selbst überlassen. Wer es kann sollte es natürlich machen – homemade Onigiri sind toll!

Das tolle an Onigiris

Onigiri gibt es für alle Geschmäcker, vegan, vegetarisch oder mit Fleisch. Süß, sauer, auf die Jahreszeiten und deren typische Zutaten achtend oder klassisch. Es gibt wohl keinen Ort in Japan, in dem man keine Onigiri kaufen kann. Sie sind schnell herzustellen (Reis+Seetang) und lassen sich super einpacken. Sie enthalten keinen Zucker, je nachdem welche Füllung drin ist, und versorgen den Körper mit wichtigen Mineralstoffen. Sie können unglaublich süß sein und auch unglaublich traditionell. Und sie kosten ab 100 Yen aufwärts, das etwas weniger als 1 Euro ist.

Ich liebe Onigiri. Und ihr solltet sie dringend, wenn ihr könnt, probieren. Im Set. Einzeln. In Japan, in Deutschland, in den USA, egal wo. Fangt mit dem Klassiker Lachs an oder schnappt euch das eingelegte Gemüse oder oder oder. Einen gesunderen und sättigerenden Snack gibt es nicht, ehrlich.

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